17
Mai
10

Antideutscher Angriff auf das Internationale Zentrum B5

Stellungnahme des Internationalen Zentrum* B5

In der Nacht auf Montag [3.5.10] haben sogenannte Antideutsche aus dem „Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten“ während des Ausklanges der Filmvorführung einer Frauengruppe, gegen 0:15 Uhr eine Fensterscheibe des Internationalen Zentrums B5 mit einer Flasche eingeworfen.

Mehrere Personen aus der B5 sahen den uns bekannten Antideutschen in Richtung des Imbisses „Kleine Pause“ weglaufen. An einer anderen Straßenecke warteten zwei weitere Antideutsche und standen Schmiere. Die Genossinnen aus der B5 holten den Flaschenwerfer bei der „Kleinen Pause“ ein, wurden da jedoch schon von mehreren Antideutschen aus dem „Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten“ erwartet. Es kam daraufhin zu kleineren Rangeleien.
Die Antideutschen haben die Genossinnen aus der B5 dabei homophob und sexistisch beleidigt. Wörtlich sagte der Flaschenwerfer unter anderem: „Fotze, ich fick dich in den Arsch“ Ein anderer Genösse wurde mit „Sieg Heil!“ von ihm „begrüßt“. Leute aus der B5 seien „Hurensöhne“, „Spastis“ und „schlimmer als Nazis“.
Nachdem die Antideutschen immer aggressiver und die Lage immer unübersichtlicher wurde, mischten sich einige St. Pauli-Fans ein. Sie erkannten schnell die Lage und drückten mehrere Antideutsche weg.
Anschließend entschuldigten sich diese St.Pauli-Fans für das Verhalten der Antideutschen, weil sie einige Personen aus diesem Kreis kannten. Eine antideutsche Frau fiel auf, weil sie gezielt eine Genossin aus der B5 körperlich angriff. Nachdem mehrere Versuche von ihr vereitelt wurden, zog sie sich zurück zu den anderen Antideutschen. Als die Polizei anrückte, gingen die Genossinnen zurück zur B5. Nach einiger Zeit kam der Flaschenwerfer noch einmal zur B5 und sagte er wolle diskutieren, doch dann bepöbelte er wieder mehrere Genossinnen aus der B5. Während dessen lungerten einige andere von ihnen herum und versuchten sich zu verstecken. Die Genossinnen sind zurück in die B5 gegangen und haben den Flaschenwerfer stehen gelassen, denn sie sahen keinen Gesprächsbedarf mit diesen Leuten.

Der direkte antideutsche Angriff auf linke Freiräume stellt eine neue Form der Auseinandersetzung dar. Sie haben sich wieder einmal als Anti-Linke geoutet und entlarven sich immer weiter selbst. Auch wenn einige der Antideutschen sich in der „Szene“ bewegen, sind sie kein Teil einer fortschrittlichen Linken.
Sie haben Grundpositionen einer emanzipatorischen Bewegung über Bord geworfen und sich vom Antirassismus, Antikapitalismus und Internationalismus entfernt. Dabei arbeiten sie auch immer offensiver gegen die Antimilitarismusbewegung. Sie stellen sich auf die Seite der Herrschenden und wollen ein „Abrissunternehmer der Linken“ sein.
In letzter Zeit arbeiten in Hamburg Antideutsche immer offener mit der Polizei zusammen. Sie geben Namen und Adressen von Genossinnen an die staatlichen Repressionsorgane weiter.
Für uns als Linke kommt es nicht in Frage mit staatlichen Repressionsorganen zusammenzuarbeiten. Deshalb müssen und werden wir uns und unsere Freiräume selber verteidigen.

Internationales Zentrum B5
Brigittenstraße 5 20359 Hamburg
Mai 2010

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